Rede des Bürgermeisters zum Festakt 40 Jahre Stadt Leinefelde

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder des Ortsteilrates Leinefelde,
lieber Ortsteilbürgermeister Klapprott,

dass Leinefelde in einer lieblichen Landschaft beheimatet ist – dem Eichsfeld – zeigt sich allenthalber jedem Besucher.
Dass sie geschichtsträchtig dazu ist, beweisen die 800 Jahre Burggeschichte Scharfenstein u.a.
Dass die Menschen arbeitsam, bisweilen etwas stur und gottesfürchtig sind, sagen Andere, auch die, die mehrheitlich nach 1960 zu neuen Bürgern von Leinefelde wurden.
Bis dahin war Leinefelde ein Dorf mit städtischem Charakter, „Klein Leipzig“ wie es im Volksmund hieß, dem Hinweis auf den Fell- und Darmhandel; Zigarren- und Senfproduktion und kunstgewerbliche Haarverarbeitung verdienen dazu Ernährung.
Irgendwie jedoch ein „kleines Nest“ wie Karl May im „Alten Dessauer“ Bd. 42/S. 272 ff feststellt; allerdings mit großem Bahnhof.
In dieser Zeit änderte sich der Charakter von Leinefelde merklich – Händlermentalität bildete sich heraus, jener Geist, der bis heute, so scheint mir, ein gewisses liberales, großzügiges aber bestimmtes Selbstbewusstsein erscheinen lässt – ganz so wie es im Lied der „Leinefelder Lämmerschwänze“ verewigt ist.
Nach dem Krieg jedoch drohte der nordwestliche Zipfel Thüringens in einen ländlichen Dämmerschlaf zurückzusinken. Nahm man dazu den tief verwurzelten Katholizismus in Betracht, gab es für die Fortschrittsplaner in der DDR allen Grund, endlich auch dieser Region eine spezielle Förderung zukommen zu lassen. Im Mai 1959 beschloss die Regierung einen „Plan zur ökonomischen und kulturellen Entwicklung der Kreise Worbis und Heiligenstadt“, den sogenannten „Eichsfeldplan“. Nach dessen Vorgaben sollten mit erheblichem Einsatz die Wirtschaft modernisiert und Kultur aufs Land gebracht werden. Industrieller Fortschritt, wenn auch mit dem Zuzug von Tausenden als qualifizierte Facharbeiter, aber es ging wohl auch um ein Zurückdrängen kirchlicher Einflüsse auf Kultur und Alltag; eine ehrgeizige Initiative der DDR-Führung und ideologischem Gesellschaftsprojekt mit bemerkenswerter Offenheit angegangen.
Das Programm der staatlichen Strukturförderung beschränkte sich nicht auf klassische Industrieinvestitionen, sondern umfasste viele Lebensbereiche:
- der Straßenbau wurde angekurbelt
- die LPG erhielten moderne Technik
- Kindergärten, Sporteinrichtungen, Kulturhäuser, Bibliotheken und Kinovorführungen entstanden bis in die kleinsten Orte hinein.

Und natürlich wurde die produktive Basis ausgebaut:
- der Kalibergbau
- die Mewa Heiligenstadt
- das Spanplattenwerk Niederorschel
- Zementwerk Deuna und
- elektronische Industrie etwas später

Doch zum zentralen Schauplatz wurde Leinefelde erwählt. Das ist der Hinweis auf die moderne Hauptstadt des Eichsfeldes.
Die Verwandlung des alten Dorfes zum bedeutenden Schwerpunkt der Textilindustrie begann 1961 mit dem Aufbau der größten Baumwollspinnerei Europas. Gewissermaßen aus dem Nichts und in atemberaubendem Tempo wurden 6000 Arbeitsplätze auf den kargen Boden gestampft, in Amerika, so lautete die Flurbezeichnung. Schon 1964 ging die 1. Aufbaustufe in Betrieb.
Von nun an änderte sich der Rhythmus des Lebens grundlegend. Mehrschichtsystem, mehrheitlich von Frauen, an hochmodernen Maschinen aus Ost- und Westeuropa, importiert eine Produktionstechnik mit Weltniveau.
Dazu passte, dass die IPRO Dresden Hallen von gewaltigen Dimensionen entwarf, ästhetische Gestaltung nicht zu kurz kam, schließlich sollte das Ganze in die sanft wellige Eichsfelder Landschaft passen. Das gelang vorzüglich und schon damals wurde die Montage von Bauexperten mit Interesse verfolgt, so wie später der Umbau der Stadt.
Dieser Exkurs in die Industriegeschichte ließe sich fortsetzen:
Produktionshallen mit futuristisch schimmernden Aluminiumpaneelen, ohne Fenster, nur mit Neonlicht, aber vollklimatisiert
Fernwärmeversorgung für den Betrieb, die sozialen Bauten und ab 1963 für die Wohnstadt.
Internationales Aufsehen erregte der Architekt Wolfgang Frömder, als er die ebene Dachfläche mit einer 30 – 50 cm hohen Wasserschicht flutete, als Schutz der Dachhaut und vor sommerlicher Aufheizung.

Sie sehen, meine Damen und Herren, Leinefelde bekam schon vor fast 50 Jahren Aufmerksamkeit, eigentlich noch 100 vorher, als Unternehmen eigenständig über Aktien einen Gewerbepark errichten wollten, um die Bahnanbindung besser zu nutzen.
Das sollte an derselben Stelle geschehen, nur hatte die königliche Regierung etwas dagegen, weil deren Standortgutachten schon 20 Jahre alt war.

Zur Halle 1 kam eine „Teilautomatisierte Texturseidenzwirnerei“ von 1969 – 1974 dazu, rationell aus Fertigteilen und schon wieder technisches Neuland, denn das Dach wurde von einem leichten Raumfachwerk aus Stahlrohren getragen - Typ Berlin.
Halle 3 kam in den 80igern hinzu und die 4. Halle befand sich zur „Wende“ im Bau.
Leinefelde war zum Inbegriff eines Modernisierungsversprechens geworden. Hier vollzog sich in wenigen Jahren, wofür andere Regionen Europas mehr als ein halbes Jahrhundert gebraucht hatten.
Das ist der Grund, warum die „Spinne“ mehr als ein Großbetrieb ist, den es abzuwickeln galt. Er war die Identifikation für die Region und ihre Menschen. Leinefelde hatte Berühmtheit erlangt, weit über die Grenzen des Bezirkes Erfurt hinaus. Das parallel zur „Spinne“ auch eine umfängliche Wohnsiedlung entstand, erlangte weit weniger Aufmerksamkeit. Das hatte einen einfachen Grund:
Neubaugebiete wurden überall in der Republik errichtet, Teil einer ehrgeizigen Sozialpolitik.
Leinefelde war nur einfacher Durchschnitt. Weder Hochhäuser, noch andere Sonderbauten, nicht die Stadthalle aus Industriebauelementen machten irgendwie auf sich aufmerksam. Architektonisch war da nichts, und die starren Blöcke schufen schon gar keine bemerkenswerte Stadtfigur.
Wie immer und überall war der Zeitdruck schuld und die finanziellen Mittel, die für das eigentliche projektierte Idealprogramm nie reichten.
Auf dem Weg vom Bahnhof in Richtung Südstadt kann man die Stadtentwicklung wunderbar nachvollziehen.
- je weiter nördlich - desto älter
- zuerst Großblockbauweise mit Satteldach
- danach Großtafelbauweise WBS 70, schlicht die Platte
- ab den 80ern steigen die Bauhöhen, 5 und 6 Geschosser folgen.

Zwar geplant, aber nie gebaut, waren einige Attraktionen zur Belebung der Südstadt, z.B. ein Hotel am Zentralen Platz. Auch fehlten diverse gärtnerisch gestaltete Freiraumanlagen.
Eine architektonische Überraschung leistete mit Leinefelde, nämlich ab 1988 der Bau der Bonifatius Kirche, ja, aber der Turm bitte nicht höher als der höchste Block, soweit ging die Toleranz nun nicht.
Es wohnte sich gut in Leinefelde, es gab Wartelisten. AWG und KWV übernahmen das Verwalten der Wohnungen. Besonders bei jungen Menschen war Leinefelde begehrt. Es galt der Zyklus: Heiraten – Wohnung – Kinder, Letzteres meist umgekehrt.
Arbeiten und Wohnen waren durch viele Funktionen des Alltags miteinander verzahnt. Medizinische Versorgung und Kantinenverpflegung waren selbstverständlich, betriebseigene Sportvereine, Bibliothek, mannigfaltige Zirkel standen für die Freizeit zur Verfügung. Die „Spinne“ war Sponsor für soziale und kulturelle Angebote und Veranstaltungen „ihrer“ Stadt, darf ich wohl anerkennend sagen.
Für die enge Bindung zwischen Werk und Kommune wurde bei der Planung ein unmissverständliches Bild gefunden: Zentraler Platz und Werkseingang vis-a-vis, von der Birkunger Straße getrennt, dazwischen schlug das Herz der Arbeitsstadt.
Schon damals zählten Rationalität, Effektivität, Zeitersparnis zu den wichtigsten Zielen jener Zukunftsgesellschaft. Da war das Erledigen täglicher Besorgungen in der Ladenstraße „Centra“ der kürzeste Weg zwischen Werkhalle und Wohnung nur folgerichtig.
Übrigens, was es in Leinefelde nicht gab, gab es nirgendwo in der DDR. Oder anders ausgedrückt, aus dem Umland, aus Nordhausen, ja aus Erfurt wurde hier eingekauft, dem HO-Kreisbetrieb sei Dank.
Und wie die unterschiedlichen Bauabschnitte zeigen, mussten die Planungen der Südstadt stetig fortgeschrieben werden. Die andauernden Expansionen des Textilbetriebes trieben die Einwohnerzahlen rasant in die Höhe. Stadtentwicklung und Wachstum eben.
Waren es 1960 noch 2500 Einwohner, waren es 1969 bereits über 6000 - Leinefelde erhält Stadtrecht. Hier hätte eigentlich mein Blick in das Leben der 40 jährigen Stadt beginnen sollen.
Aber, meine Damen und Herren, ohne Früher – kein Heute – und schon gar kein Morgen.
Die Einwohnerzahl stieg weiter an. 1988 waren es 16.500, auf über 19.000 richtete sich das Büro des Bezirksarchitekten ein.
Bis hierher waren Sie, Bürgermeister Kawohl, fast 20 Jahre erster Bürger der Stadt, die in dieser Zeit eine beispiellose Entwicklung erlebt hatte. Ich bin mir sicher, dass sich für viele Bürgerinnen und Bürger, die einstmals in Leinefelde ein Zuhause hatten, das meine ich nicht negativ, diese Jahre unauslöschlich eingebrannt haben.
Die Ehrlichen unter ihnen betrachten diese Jahre als wertvolle Erfahrungen und nicht Wenige sind inzwischen auf dem Weg zurück in die vertraute Lebenswelt Leinefelde mit Ärzten, Schulen, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Handel und Dienstleistungen, Kirchen und sozialen Diensten, vor allem aber in alte Nachbarschaften.

Der 20. Geburtstag der Stadt fiel auf den 40 Jahrestag der DDR.
Wir kennen alle die Dramatik dieser Zeit: Friedensgebete, Kerzendemonstrationen und Kundgebungen auf dem Zentralen Platz, der Fall der Mauer und die Runden Tische, damit das ins Schwanken geratene Schiff Leinefelde nicht unterging.
Es folgen freie Kommunalwahlen, ich wurde zum Bürgermeister gewählt, ich sollte Steuermann sein und befehligte zuerst doch nur ein Schiff in Not.
Kaum war das Ende der DDR besiegelt, erwiesen sich alle Wachstumsprozesse als Makulatur. Das Textilwerk wurde abgewickelt, was blieb, war ein kümmerlicher Rest. Und doch, es gab sie noch – die Spinne, Gott sei Dank, bis heute.
Doch der Wegfall von ¾ aller Arbeitsplätze stürzte Leinefelde in eine tiefe Krise.
Rekorde der besonderen Art machten es deutlich:
- 90,5 % Plattenbauten an der Gesamtwohnsubstanz – weltweit einmalig
- 25,1 Jahr Durchschnittsalter wie sonst in Entwicklungsländern
- höchste Geburtenrate, wohl Europas
- am dichtesten besiedelt im Bezirk Erfurt

Eine drastische Ausgangssituation!

Im Werdegang der Südstadt ließ sich der große Wandlungsprozess in allen Phasen genau verfolgen.

Wer seine Arbeit verlor und noch keine Wurzeln geschlagen hatte, machte sich davon.
Andere, mit gesichertem Einkommen, bauten sich ein Haus im Grünen. Die Wohnungsunternehmen hatten mit Neuorganisation, Altschulden und Privatisierungsauflagen zu tun. Der öffentliche Raum blieb sich selbst überlassen. Schnell einrückender Einzelhandel zog nicht auf dafür reserviert gebliebene Innenflächen, um Dichte und Vielfalt der Siedlung zu erhöhen, sondern in schnell errichtete Hallen oder benutzte Objekte wie „Stadt L“, was der Gaststättenkultur schadete.
Über Nacht hatten die eben noch begehrten Neubauwohnungen ihr positives Image verloren. Unentwegt, von allen Medien vorurteilsgeladen verkündet hieß es:
Das Leben in der Platte sei das Allerletzte; Getto, Arbeiterschließfächer lauteten die Vokabeln.
Die Südstadt drohte zu kippen, zunehmender Leerstand, soziale Spannungen, Vandalismus waren die Folge.
Erste Sanierungsversuche konnten das zentrale Problem – den Exodus – nicht stoppen.
Um wenigstens die Häuslebauer nicht allesamt an das weitere Umland zu verlieren, begann die Stadt, Bauland für Eigenheime auszuweisen, wegen der Eigentumsprobleme schleppend genug. Es kam das Intermezzo Schuhmacher, mit der Erkenntnis „wie man es nicht machen darf“.
Die Stadt stand an einem Scheideweg:
- Sollten wir unseren planvollen Rückzug einleiten, uns mit Anstand aus der Geschichte verabschieden und wieder in ländliche Bedeutungslosigkeit versinken?
- Oder sollte Leinefelde den Kampf mit den neuen Verhältnissen aufnehmen? Auf der Suche nach einer Zukunft ohne Monowirtschaft Baumwolle?

Wir sahen den Realitäten ins Gesicht, während überall in den Neuen Ländern auf das Erblühen der Landschaften gehofft wurde.
Es ging um die blanke Existenz, deshalb das Motto „Wir geben nicht auf“.
Was folgte, war 1993 die Aufnahme ins Bund-Länder-Programm „zur Weiterentwicklung großer Neubaugebiete. Für die dazu notwendigen Planungen wurde Hermann Sträb und sein Büro Gras verpflichtet, ein Glücksgriff, wie sich schnell herausstellte.
Sofort baute das Büro zu allen Akteuren intensive Kontakte auf und legte einen Rahmenplan vor.
Er schlug vor, die Verflechtungen mit dem alten Ort zu intensivieren, die Monotonie von Gestalt und Funktion aufzubrechen, Wohnen mit Arbeiten zu vermischen, vielfältigere Wohnungs- und Stadträume zu schaffen, die infrastrukturelle Ausstattung so anzupassen, dass sie dem Bedarf entspricht.
Das eigentlich Neue jedoch war die Analyse - schonungslos offen.
Leinefelde wurde zum „Flaggschiff“ des Stadtumbaus, wie die Fachöffentlichkeit titelte.
Eine Stadt zu verkleinern, hieß vorab zu entscheiden, welche Bereiche verzichtbar wären und welche unbedingt zu erhalten sind.
Zwei Achsen wurden vorgeschlagen:
- eine zentrale, möglichst von Läden und Gaststätten belebte Kommunikationsachse als Verbindung zwischen Alt- und Neustadt sowie
- eine breite Grünachse, die den dichten Wohnungsquartieren Luft verschaffen, Blicke in die Landschaft öffnen und ein wenig Flair einer Parkstadt vermitteln sollte.

Alles, was sich dem nicht unterordnet, stand zeitlich genau definiert zur Disposition.

1995 bewarb sich Leinefelde als weltweiter Standort der Expo. Worüber nicht Wenige anfangs den Kopf schüttelten, erwies sich als Signal, zuerst über Wettbewerbe, deren Umsetzung und zu neuen Qualitäten später auch in den Köpfen der Menschen.

Die Anerkennung war überwältigend – was hat das gut getan.
Unter Stadtumbau wurde bei uns immer mehr verstanden als die Reduzierung von Wohnbeständen. Die Aufgabe hieß „Umbau zum Stadterhalt“. Daneben war von Gewerbebau und Industriegebieten, über attraktive Wohnhöfe wie Büchnerstraße, Physikerviertel oder die Stadtvillen bis zur Neufassung diverser Kindertagesstätten und Schulen noch ein Begleitprogramm zu absolvieren. Nachdem eine Sporthalle, ein Sport- und Familienbad und ein ökologisches Jugendzentrum neu entstanden, wurde nur noch Vorhandenes umgenutzt. Beispiele gibt es viele: SBBS aus einer Typenschule, Saal „Eichsfelder Hof“ und Rathaus „Wasserturm“, Soziales Zentrum aus einer alten Kinderkrippe, Handelstransport und Feuerwehren, aus Zollamt wird Polizeistation, Kita „Anne Frank“ zur Wohnanlage, OEH
Hinzu kommen unzählige Straßen und Plätze, Denkmale und Informationstafeln, Fuß-, Rad- und Wirtschaftswege, Märtens Teich, der künftige Pius-Botthoff-Platz und das alte Spritzenhaus – wohin wir ja gleich gehen / auch der Burg Scharfenstein schenken wir sehr zur Freude der Menschen Aufmerksamkeit.
Aus Lehrlingswohnheim soll Wohnanlage werden.40 Jahre Stadt Leinefelde:
Es ist ohne Beispiel was in unserer Stadt geschehen ist, was auf dem Weg ist und was vorbereitet wird.

Das Wichtigste jedoch sind die Menschen, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ihnen dient unser Tun und in dem Maße, wie sie die Stadt als ihre Heimat annehmen, erleben wir das Ergebnis.
Ich glaube, es kann sich sehen lassen.

Seit 2004 gibt es die neue Stadt Leinefelde-Worbis.
Zweckgemeinschaft zur gegenseitigen Stärkung, zur Bündelung von Finanzen und Ideen und zu aller Nutzen.
Und schon wieder waren Experten hier, um einen neuen Siedlungstyp die „Regionalstadt“ zu studieren. Aber das ist eine andere Geschichte.
 

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