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Volksfest „Kofferdemo nach Niedersachsen – Kreisgebietsreform nur mit geordneten Finanzen“

Worbis. In Abstimmung mit dem Landkreis Eichsfeld lädt die Stadt Leinefelde-Worbis am Samstag, dem 21. Januar, von 15 bis 17 Uhr zu einem Volksfest auf den Rossmarkt in Worbis ein. Unter dem Motto „Kofferdemo nach Niedersachsen“ soll an die Protestaktion der Menschen im Eichsfeld am 21. Januar 1990 erinnert werden.

Damals hatten sich am Teistunger Grenzübergang tausende DDR-Bürger mit Koffern symbolisch auf den Weg nach Niedersachsen gemacht, um ihrer Sorge Ausdruck zu verleihen, dass die wiedererstarkende SED-Regierung unter Hans Modrow die Erfolge der politischen Wende im Herbst 1989 zunichtemachen könnte.

Heute, 27 Jahre später, fürchten viele Eichsfelder wieder, dass ihre Freiheit beschnitten wird – als Auswirkung der vom Land Thüringen geplanten Kreisgebietsreform. Diese sieht vor, den Landkreis Eichsfeld mit dem aus eigener Kraft nicht zahlungsfähigen Unstrut-Hainich-Kreis zu fusionieren.  Ungeklärt bleibt aber bislang, wie die Zahlungsfähigkeit für die im heutigen Nachbarkreis anfallenden Aufgaben dauerhaft gesichert werden soll.

„Ein denkbarer Weg wäre, dass der Unstrut-Hainich-Kreis – nach vorheriger Sanierung seiner Finanzen durch das Land – auf den Landkreis Eichsfeld verschmolzen wird“, sagt der Eichsfelder Landrat Werner Henning.

 „Gebietsreform nur mit geordneten Finanzen“, so lautet für Marko Grosa, Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, der Untertitel für das Volksfest in Erinnerung der Kofferdemo am 21. Januar 2017 in Worbis.

Der Eichsfelder Landrat Werner Henning (CDU) sieht in der Kreisgebietsreform ohne Mitspracherecht der betroffenen Landkreise eine „Verstaatlichung der kommunalen Selbstverwaltung“. Die Kreisverwaltung werde zur staatlichen Außenstelle des Landes degradiert. Es spiele keine Rolle mehr, wie gut oder schlecht sie ihre Arbeit im Zusammenspiel mit dem Kreisparlament in den vergangenen Jahrzehnten erledigt habe.

Auch wenn der Hintergrund ernst ist, soll die Veranstaltung in Worbis ein fröhliches Fest der Eichsfelder werden, betont Marko Grosa, Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis.  Bei Blasmusik, Trommelklang, Bratwurst und Glühwein sollen die Eichsfelder zeigen, dass sie zusammenstehen. Dazu sind alle Bürger ganz herzlich eingeladen. Und gern dürfen sie auch wie vor 27 Jahren einen Koffer mitbringen.

Für Speisen und Getränke wird auf dem Veranstaltungsgelände zwischen Rentamt und Kaufeck gesorgt sein. Weil die Stadtverwaltung mit bis zu 3000 Gästen rechnet, wird es in der Amtsstraße, in der Theodor-Türich-Straße/Ecke Obertor und in der Langen Straße Höhe Nikolauskirche Einlass- und Kontrollpunkte geben. Die Absperrungen des Veranstaltungsgeländes verlaufen in der Krengeljägerstraße und Weidenbrunnengasse, Kirchstraße (Höhe Passage), am Flutgraben hinter dem Rentamt-Parkplatz bis zum Durchgang am Rentamt. Die Amtsstraße (Seite evangelische Kirche) wird als Rettungsgasse ausgewiesen.

Das Ordnungsamt weist auf folgende Maßnahmen und Verbote hin:

Alle Zugänge zum Veranstaltungsgelände sind von Mitarbeitern der Ordnungsbehörde sowie Polizeikräften besetzt. Angedacht ist hier die Kontrolle alkoholisierter Personen sowie der Taschen/Koffer auf mitgebrachte verbotene Gegenstände.

Dazu zählen unter anderem Glasflaschen, Pyrotechnik, Hieb-, Stich- und Schusswaffen sowie verbotene Substanzen nach BtMG. Bei Zuwiderhandlung werden diese vom eingesetzten Personal sichergestellt und gegebenenfalls zur sofortigen Anzeige gebracht. Des Weiteren gilt auf dem gesamten Veranstaltungsgelände Vermummungsverbot.

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