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Bürgermeister Marko Grosa blickt auf das Corona-Jahr zurück

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leinefelde-Worbis, als vor einem Jahr mein Jahresrückblick auf 2019 an dieser Stelle erschien, hat niemand von uns geahnt, wie völlig anders das neue Jahr werden sollte.

Stadtbürgermeister Marko Grosa. Foto: Tim Krchov

Da vergnügten wir uns auf Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern, besorgten wie jedes Jahr Geschenke, freuten uns auf die besinnlichen Weihnachtstage im Kreise unserer Lieben und natürlich auf eine fröhliche Silvesterfeier mit Freunden und Bekannten und großartigem Feuerwerk um Mitternacht. Das Virus, das da schon in China grassierte, war eine Meldung in den Nachrichten, aber ansonsten weit weg, ein Problem wie viele andere außerhalb unserer Erfahrungswelt, weit weg von Deutschland, weit weg vom Eichsfeld.

 

Unsere Stadträte hatten soeben den Haushalt für 2020 beschlossen. Die Stadtverwaltung war in Erwartung eines arbeitsreichen Jahres mit vielen ehrgeizigen Projekten wie Kloster Worbis, „Stadt L.“ Leinefelde, Landesgartenschau – um nur die größten Schlagwörter auf der Investitionsliste zu nennen. Dann feierten wir ausgelassen den Karneval, viele fuhren in den wohlverdienten Winterurlaub. Das Virus hatte inzwischen einen Namen, den wir uns merken konnten. Es tauchte nicht mehr nur in den Nachrichten auf, sondern jetzt auch in Orten wie Heinsberg und sogar in Tiroler Skihütten. Es dauerte nur noch wenige Tage, bis Hamsterkäufe bei Klopapier und Desinfektionsmitteln, Nudeln und Mehl einsetzten und schließlich der Lockdown kam. Corona war nun Teil unseres Alltags.

 

Wir erlebten die erste Welle einer Pandemie – und mussten wie vorher die Chinesen ganz schnell lernen, was das ist und wie man damit umgeht. Hände waschen, Abstand halten. Gaststätten, Geschäfte, Schulen und Kindergärten geschlossen. Kontakt- und Veranstaltungsverbote. Friseure zu, nur noch dringend notwendige Arztbesuche. Quarantäne. Maskenpflicht in den Supermärkten. Kurzarbeit. Auch unsere Stadtverwaltung musste für Besucher dichtmachen. Ratssitzungen konnten nicht mehr stattfinden. Stillstand auf allen Ebenen drohte.

 

Also galt es, Pläne zu erarbeiten, wie die Arbeit trotzdem weitergehen kann, etwa mit Homeoffice, Schichtbetrieb und Videokonferenzen. Gleichzeitig brachen der Stadt die Steuereinnahmen weg. Auf einigen Baustellen wurde es still. Dann kurzes Aufatmen im Sommer, sogar in Urlaub fahren war wieder erlaubt. Gleichzeitig regt sich Widerstand unter den Bürgern, von denen manche mit den Schutzmaßnahmen nicht mehr einverstanden sind angesichts von Verdienstausfällen und psychischer Belastungen daheim, wo die Kinder über Wochen selbst betreut und unterrichtet werden mussten. Das städtische Steuerloch wächst weiter. Versprochene Hilfen von Bund und Land kommen, wenn überhaupt, nur zögerlich.

 

Die Investitionsbremse bleibt hart angezogen. Trotz allem ist unsere Stadt noch gut durch die Krise gekommen, wenngleich der Ausgang der zweiten Welle, die das Eichsfeld mit Beginn des Herbstes getroffen hat, abzuwarten bleibt. Impfstoffe sind inzwischen erfolgreich erprobt und machen Hoffnung, dass wir dem Virus bald mehr entgegensetzen können als AHA-Regeln und Kontakteinschränkungen. So gibt es in unserer Kommune bald nicht nur eine Abstrich-Stelle, sondern auch ein Impfzentrum. Und so wünsche ich Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, mehr als alles andere, dass Sie gesund bleiben oder gesund werden, dass Sie die Feiertage in Ruhe und Gelassenheit im Kreise Ihrer Lieben verbringen und sich auf ein neues, besseres Jahr 2021 freuen können.

 

 

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