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Freizeit-Leseprojekt „Ich bin eine Leseratte“ in Stadtbibliotheken gestartet

Leinefelde-Worbis. In diesem Jahr ist wegen der Einschränkungen rund um die Corona-Pandemie alles ein bisschen anders. Dadurch könnte sich auch das Verhältnis der Menschen zum Buch und damit zu den öffentlichen Bibliotheken ändern.

Klara Degenhardt und Raphael Böning aus Bernterode freuen sich aufs Schmökern während der Sommerferien. Foto: Elke Räuber

Kilian Wehling aus Wingerode war zum Startschuss des Lese-Projektes in die Leinefelder Bibliothek gekommen. Foto: Elke Räuber

Seit 2009 führt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gemeinsam mit der Landesfachstelle für Bibliotheken in Erfurt das Freizeit-Leseprojekt „Ich bin eine Leseratte“ für Acht- bis Zwölfjährige in Thüringer Bibliotheken durch. In diesem Jahr nehmen 16 Büchereien in ganz Thüringen an dem Projekt teil. All diese Bibliotheken stellen sich unter den corona-bedingten Einschränkungen der besonderen Herausforderung, dieses besondere Projekt durchzuführen. Darunter sind auch die Bibliotheken in Leinefelde und Worbis, wo das Projekt am 1. Juli 2020 gestartet ist. Bibliotheks-Mitarbeiterin Elke Räuber freute sich auf den Leseratten-Startschuss und die etwas lockereren Hygiene-Regelungen, die ab diesem Tag gelten.

 

Dass es kaum etwas Schöneres gegen Langeweile gibt als ein gutes Buch, ist lange bekannt. Das Freizeit-Leseprojekt setzt auf den Spaß beim Lesen, und zwar ohne schulischen Druck. Sechs Titel wurden für den diesjährigen Projektdurchlauf ausgewählt:

 

· Anne Becker: Die beste Bahn meines Lebens (2019)

· Alan Gratz: Amy und die geheime Bibliothek (2019)

· Thilo Krapp: Die Lichter von Paris. Émile auf der Weltausstellung (2020)

· Gerda Raidt: Limonade im Kirschbaum (2020)

· Lara Schützsack: Sonne, Moon und Sterne (2019)

· Dita Zipfel: Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte (2019)

 

Damit möglichst viele Kinder an dem Projekt teilnehmen und sich als richtige „Leseratten“ erweisen können, gibt es von jedem Buchtitel mehrere Exemplare. Alle interessierten jungen Leserinnen und Leser sind aufgerufen, in die Bibliotheken nach Worbis und Leinefelde zu kommen, sich zunächst eins der Bücher auszusuchen und ein Mitmachheft mit Fragebögen zu sichern. Nicht alle Bücher müssen gelesen werden, aber eine richtige „Leseratte“ sollte schon drei bis vier schaffen. Zusätzlich beinhaltet das Fragebogenheft eine freie Doppelseite für eine besondere „Bücherei-Herausforderung“, das heißt, die Bibliotheken können einen zusätzlichen Titel aus ihrem Bestand in das Projekt integrieren.

 

Im Anschluss an das Projekt ist die junge Leserschaft aufgefordert, den Lesestoff in einem Heft zu bewerten und in Form von Zeichnungen auf Papier zu bringen. Für besonders eifrige „Leseratten“ lobt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen viele tolle Preise aus. Am Abschluss des Projektes steht ein Lesefest. Auf welche Weise dieses in diesem Jahr stattfinden kann, wird sich zeigen.

 

Das Projekt „Ich bin eine Leseratte“ animiert Kinder und Jugendliche nicht nur zum Lesen von spannenden Büchern, sondern auch dazu, den eigenen „literarischen Kritikerverstand“ zu entwickeln und sich auch kreativ-künstlerisch mit dem Lesestoff auseinanderzusetzen.

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen stellt gemeinsam mit der Kreissparkasse Eichsfeld das Lesematerial sowie Arbeits- und Werbematerialien zur Verfügung. Die Stiftung verbindet mit der Durchführung des Freizeit-Leseprojektes gleich zwei ihrer Förderschwerpunkte miteinander: die Stärkung von Bibliotheken und die Vermittlung kultureller Werte an Kinder.

 

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen wurde laut Pressemitteilung am 9. November 1989 als „Hessische Sparkassenstiftung“ errichtet. Seit 1992 haben sich die Thüringer Sparkassen an der Aufbringung des Stiftungskapitals beteiligt, das derzeit knapp 32 Millionen Euro beträgt. Stifter der gemeinschaftlichen Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sind neben den 49 Sparkassen in beiden Bundesländern die Landesbank Hessen-Thüringen sowie die SV SparkassenVersicherung.

 

Die gemeinsam errichtete Stiftung ergänzt auch die vielfältigen Förderaktivitäten von Stiftungen, die von Sparkassen in Hessen und Thüringen errichtet worden sind und die sich vorwiegend lokalen Aufgaben widmen. Mit ihren insgesamt über 700 Sparkassenstiftungen sieht sich die Deutsche Sparkassenorganisation als größter nicht-staatlicher Förderer von Kunst und Kultur.

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