Erweiterter ÖPNV bringt Besucher bequem zur Landesgartenschau

Besucherinnen und Besucher profitieren von zusätzlichen Regionalverbindungen, einer direkten Anbindung vom Bahnhof sowie einem elektrischen Shuttleverkehr zwischen den Ausstellungsflächen.

Elektrischer Shuttleverkehr verbindet die Ausstellungsbereiche

Für Gäste der Landesgartenschau richtet die EW Bus einen Shuttleverkehr zwischen dem Kerngelände und Tüffers Garten ein. Die elektrisch betriebenen Busse verkehren zwischen dem Parkplatz am Haupteingang und Tüffers Garten. Die Nutzung ist im Eintrittspreis der Landesgartenschau enthalten.

Der Shuttle fährt täglich von 11:00 Uhr bis 18:30 Uhr im 15-Minuten-Takt. Die Fahrzeit zwischen den beiden Haltepunkten beträgt etwa sechs Minuten. Die einfache Wegstrecke liegt bei rund 1,1 Kilometern, die Rundfahrt umfasst etwa 2,3 Kilometer.

Während der Fahrt erhalten die Fahrgäste zusätzliche Informationen zur Stadt. Über die Innenansage werden interessante Hinweise vermittelt. Ein Bildschirm im Fahrgastraum zeigt ergänzend Bilder aus der Stadtentwicklung sowie Haltestelleninformationen.

Der Shuttlebus wird in der App von EW Bus sowie in den Systemen des Verkehrsverbundes VMT angezeigt. Dadurch lassen sich Anschlüsse und Verbindungen zum Regionalbusverkehr übersichtlich darstellen.

Shuttle zwischen Milchhof-Parkplatz und Haupteingang nur nach Anmeldung

Zwischen dem Parkplatz „Milchhofgelände“ und dem Haupteingang der Landesgartenschau wird bei Bedarf ein kostenloser Shuttlebus eingesetzt (Anmeldung 15 Minuten vor Abfahrt bei ew Bus erforderlich!). Er fährt nur, wenn der Parkplatz „P1“ vollständig ausgelastet ist. Der Shuttle verkehrt dabei ausschließlich in Richtung Haupteingang. Für den Rückweg werden die Besucher gebeten, den Ausgang an der Birkunger Straße zu benutzen. Entlang der Strecke sind drei Haltepunkte eingerichtet.

Direkte Busanbindung aus der Region

Auch aus dem Landkreis und den umliegenden Städten bestehen während der Landesgartenschau attraktive Verbindungen. Zwischen Dingelstädt und dem Veranstaltungsgebiet besteht über die Linie 1 eine stündliche Verbindung. Aus Duderstadt und Worbis gibt es ebenfalls eine stündliche Anbindung. Ab Worbis wird das Veranstaltungsgelände sogar im 30-Minuten-Takt erreicht.

Aus Weißenborn, Bischofferode und Großbodungen erfolgt die Anbindung über die Linie 26 mit Umstieg in Worbis im Stundentakt. Von Heiligenstadt besteht eine direkte Verbindung über Dingelstädt mit den Linien 6 und 1. Auch hier ist eine stündliche Anbindung zur Landesgartenschau vorgesehen. Zusätzlich bestehen Verbindungen über die Linie 4 sowie über Bahnverbindungen mit Umstieg am Bahnhof beziehungsweise Busbahnhof Leinefelde.

Anbindung vom Bahnhof Leinefelde

Zwischen dem Leinefelder Bahnhof und der Haltestelle Landesgartenschau wird ein 30-Minuten-Takt eingerichtet. Die Linie 1 fährt am Bussteig 3 jeweils zur Minute 45. Die Linie 32 verkehrt am Bussteig 2 jeweils zur Minute 16.

An Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen verkehrt die Linie 1 nach Fahrplan im 2-Stundentakt als Ruf-Bus zwischen Bahnhof und Landesgartenschau. Zusätzlich fährt ein Shuttlebus im 30-Minuten-Takt ebenfalls als Ruf-Bus zwischen Bahnhof und Landesgartenschau. Dieser muss abweichend von der üblichen Regelung nicht 60 Minuten, sondern nur 15 Minuten vor Abfahrt bei der Mobilitätszentrale der ew Bus angemeldet werden.

Haltestelle wird umbenannt

Im Zuge der Landesgartenschau wird die Leinefelder „Haltestelle Beethovenstraße“ in „Landesgartenschau 2026“ umbenannt. Zusätzlich wird ein gesonderter Ausgabetext hinterlegt, um Fahrgäste gezielt über die Veranstaltung zu informieren.

Mobilitätszentrale während der gesamten Veranstaltungsdauer

Während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau steht die Mobilitätszentrale der Eichsfeldwerke am Leinefelder Busbahnhof zur Verfügung. Diese ist an allen 172 Veranstaltungstagen täglich von 08:30 Uhr bis 19:30 Uhr besetzt. Besucherinnen und Besucher erhalten dort Informationen zu Verbindungen, Anschlüssen und Ticketangeboten. Auch Eintrittskarten für die Landesgartenschau können direkt vor Ort erworben werden.

Mit dem erweiterten Linienangebot, der direkten Bahnhofsanbindung und dem elektrischen Shuttleverkehr wird eine komfortable und nachhaltige Mobilität zur Landesgartenschau sowie zwischen den Ausstellungsbereichen sichergestellt.