Leinefelde. Frauen, die in der ehemaligen Leinefelder Baumwollspinnerei tätig waren, sind zu einem gemeinsamen Erinnerungs- und Recherche-Treffen eingeladen. Ziel ist es, persönliche Geschichten und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag der Spinnerei zu sammeln, zu dokumentieren und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Gespräche, Interviews und der Austausch über die Arbeitsbedingungen und das Miteinander in einem der prägenden Industriebetriebe der Stadtgeschichte. Unabhängig von der Dauer der Beschäftigung sind alle ehemaligen Mitarbeiterinnen herzlich willkommen.
Die Ergebnisse des Projekts werden im Rahmen der Landesgartenschau Leinefelde-Worbis 2026 präsentiert und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung und Würdigung der lokalen Industriegeschichte. Bei Kaffee und Kuchen bietet das Treffen Raum für gemeinsames Erinnern sowie das Betrachten historischer Fotografien. Eigene Fotos, Dokumente oder Gegenstände aus der Zeit in der Spinnerei können gerne mitgebracht werden. Sie tragen dazu bei, Erinnerungen lebendig werden zu lassen und die Geschichte gemeinsam zu bewahren.
Wichtig: Voraussetzung für die Teilnahme ist die Zustimmung zu Interview- und Fotoaufnahmen, die im Rahmen des Projekts, das von Hannah Uhlmann, einer Studentin der Weimarer Bauhaus-Universität, initiiert und durchgeführt wird.
Termin: 4. März 2026, 13 Uhr
Ort: Fachamt Öffentlichkeitsarbeit/Tourismus/Kultur (ÖTK), Siemensstraße 8, 37327 Leinefelde-Worbis
Anmeldungen: per E-Mail an hannahmarieluise@gmail.com oder per Telefon +4915237367773
