
Zwischen aufbrechenden Blumenzwiebeln und neu gepflanzten Gehölzen herrscht geschäftiges Treiben. Maschinen rollen über das Areal, Fachfirmen arbeiten parallel an unterschiedlichen Bereichen, Baufortschritt ist überall sichtbar. Davon konnten sich am Donnerstag auch Andreas Kenzler und Beate Riese, die beiden Verantwortlichen für den gärtnerischen Bereich der LGS 2026, überzeugen.
Kerngelände zeigt bereits seine Dimension
Das Kerngelände vermittelt bereits jetzt einen Eindruck von der späteren Vielfalt. Zahlreiche Strukturen sind erkennbar, Wegeführungen angelegt, Pflanzflächen vorbereitet oder bereits gestaltet. Besucher werden für einen Rundgang deutlich mehr als ein bis zwei Stunden einplanen müssen, um alle Bereiche in Ruhe zu entdecken.
Themengärten setzen inhaltliche Akzente
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf thematischen Gartenräumen. Dazu gehört unter anderem eine modern gedachte Grabgestaltung auf dem angrenzenden Friedhof, die zeitgemäße Formen des Erinnerns und Gestaltens aufzeigt. In einem weiteren Abschnitt setzen Studierende eigene Ideen um und bringen kreative Perspektiven in die Freiraumplanung ein.

Rückzugsorte, Kleingärten und regionale Innovationen
Rückzugsorte mit Sitzgelegenheiten entstehen zwischen Bäumen, Sträuchern und Staudenpflanzungen. Mehrere Kleingärten veranschaulichen traditionelle und moderne Formen des Gärtnerns. Thüringer Unternehmen präsentieren Innovationen rund um Garten, Pflanzen und nachhaltige Lebensqualität.
Stadtacker verbindet Anbau und Gastronomie
Mit dem sogenannten Stadtacker wird zudem ein regionaler Ansatz verfolgt: Dort angebautes Gemüse soll später im gastronomischen Bereich der Landesgartenschau verarbeitet werden. Die Verbindung von Produktion und unmittelbarem Verbrauch unterstreicht den nachhaltigen Anspruch der Veranstaltung.
Patenbeete, Kirchenpavillon und das historische Kirrode
Auch symbolische Elemente nehmen Gestalt an. Beete nach den Patenstädten von Leinefelde-Worbis sind bereits angelegt. Der Kirchenpavillon ist in seinen Umrissen deutlich erkennbar. Dahinter entsteht mit dem „Tausendjährigen Kirrode“ eine historische Referenz an den Vorgängerort von Leinefelde.

Veranstaltungsplatz nimmt Form an
Auf dem künftigen Veranstaltungsplatz laufen die Arbeiten ebenfalls auf Hochtouren. Große Baumaschinen ebnen Flächen und schaffen die Grundlage für die spätere Bühne und Veranstaltungsinfrastruktur.
Von der Planung zur erlebbaren Anlage
Die Landesgartenschau wird zunehmend sichtbar – nicht mehr als abstraktes Planungsprojekt, sondern als konkret wachsende Anlage. Mit jedem weiteren Bauabschnitt verdichtet sich das Bild einer Veranstaltung, die weit über eine klassische Blumenschau hinausgehen will.
Jetzt Ticket sichern! Zum Veranstaltungskalender
