Leinebad unterstützt Petition „Bäder in Not“

Ziel der Initiative ist es, den langfristigen Erhalt der kommunalen Hallenbäder in Thüringen zu sichern und eine verlässliche Finanzierung durch das Land zu gewährleisten.

"Hallenbäder sind zentrale Bestandteile der kommunalen Daseinsvorsorge. Sie sind Orte der Begegnung für alle Generationen und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für Gesundheit, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In Thüringen lernen jährlich rund 40.000 Kinder schwimmen. Insgesamt besuchen nahezu fünf Millionen Menschen pro Jahr die Hallenbäder im Freistaat. Auch für Vereine, Selbsthilfegruppen, Rehabilitationsangebote sowie den Schulsport sind die Einrichtungen elementar", heißt es in einer Mitteilung der Sport- und Freizeit Leinefelde-Worbis GmbH.

"Die Träger der Hallenbäder, Kommunen oder kommunale Gesellschaften, haben in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um ihre Einrichtungen zu modernisieren und Betriebskosten zu senken. Gleichwohl sind Hallenbäder strukturell Zuschusseinrichtungen. Gewinne zu erwirtschaften ist weder realistisch noch Teil ihres gesellschaftlichen Auftrags", heißt es in der Mitteilung weiter.

Klare Forderungen an die Landesregierung

Mit der Petition werden konkrete Forderungen an die Thüringer Landesregierung gerichtet:

• Einhaltung der Zusagen aus dem Koalitionsvertrag zur Unterstützung der kommunalen Hallenbäder
• Einstellung von jeweils 30 Millionen Euro für die Thüringer Hallenbäder in den Doppelhaushalt 2026 und 2027
• Benennung eines Bäderbeauftragten auf Staatssekretärsebene
• Fertigstellung einer zukunftsfähigen Thüringer Bäderkonzeption 2040 bis Ende 2026

Die Initiative „Bäder in Not“, in der sich mehr als 30 Hallenbäder engagieren, sieht derzeit keine ausreichenden Maßnahmen, um die Thüringer Bäder nachhaltig zu sichern.

Landesweiter Aktionstag am 25. Februar 2026

Ein besonderer Schwerpunkt der Kampagne ist der landesweite Aktionstag am 25. Februar 2026. Auch das Leinebad beteiligt sich und sammelt an diesem Tag vor Ort Unterschriften. Gleichzeitig wird über die Hintergründe der Petition informiert. Ziel ist es, möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer aus der Region zu gewinnen. Die gesammelten Unterschriften werden dem Thüringer Landtag übergeben. Alternativ kann die Petition auch online unterzeichnet werden. Weitere Informationen stehen unter www.baeder-in-not.de zur Verfügung.

Aufruf an Politik und Öffentlichkeit

"Wir laden die regionalen und lokalen Medien herzlich ein, sich am Aktionstag vor Ort ein Bild von der Situation zu machen, mit Verantwortlichen und Nutzerinnen und Nutzern ins Gespräch zu kommen und über die Bedeutung unseres Hallenbades für die Region zu berichten", heißt es in der Mitteilung abschließend.