Virtueller Rundgang durch das Mittelalterdorf Kirrode

Wo heute Menschen die Landesgartenschau besuchen, lag einst ein Dorf: Kirrode. Im Rahmen der Landesgartenschau 2026 wird dieser historische Ort auf besondere Weise wieder zum Leben erweckt. Mit der Ausstellung „Die Wüstung Kirrode – Ein mittelalterliches Dorf erwacht zu neuem Leben“ entstand auf dem Gelände der Landesgartenschau ein eindrucksvoller Zugang zur regionalen Geschichte und Archäologie.
Ein archäologischer Pfad lädt dazu ein, den Spuren des früheren Dorfes zu folgen. Symbolische Gebäudeformen machen sichtbar, wo einst Häuser gestanden haben könnten, und lassen die Größe und Struktur der damaligen Siedlung erahnen. So wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern vor Ort erfahrbar.
Besonders lebendig wird Kirrode durch die begleitende Audioführung. Dort nimmt Simon, der Sohn des Müllers, die Besucher mit in seinen mittelalterlichen Alltag und erzählt von seinem Dorf, seinem Leben und seiner Zeit. Für zusätzliche anschauliche und augenzwinkernde Einblicke sorgt eine Maulwürfin, die als humorvolle Grabungsexpertin archäologische Spuren erklärt und vor allem jüngere Besucher auf sympathische Weise anspricht. So entsteht ein Angebot für Groß und Klein, das Wissen, Entdeckung und Erlebnis miteinander verbindet.
Wer Kirrode auch digital entdecken möchte, kann das Dorf zusätzlich in einem virtuellen Rundgang erleben. Die Online-Tour eröffnet einen anschaulichen Einblick in das Projekt und macht die vergangene Welt von Kirrode auf moderne Weise zugänglich.
Hier geht es direkt zur virtuellen Tour: 360-Grad-Tour starten
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