Am Montag wurde die neue Hörstation im Lunapark im feierlichen Rahmen gemeinsam mit der Kreissparkasse Eichsfeld übergeben. Damit ist ein Angebot entstanden, das Geschichte, Kultur und moderne Medien auf besondere Weise miteinander verbindet. Die Hörstation widmet sich dem Wirken von Dr. Paul Tüffers und macht den historischen Tüffers Garten für Besucherinnen und Besucher künftig auch akustisch erlebbar. Grundlage des Projekts ist die Geschichte des Gartens und seines Namensgebers, des Leinefelder Arztes Dr. Paul Tüffers, dessen grünes Refugium im Zuge der Landesgartenschau neu belebt wird.

Entstanden ist die Hörstation im Rahmen eines Schülerprojekts mit einer 6. Klasse des Worbiser
Marie-Curie-Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler begaben sich auf die Spuren von Dr. Paul Tüffers, sammelten Eindrücke vor Ort, entwickelten eigene Inhalte und sprachen die Beiträge selbst ein.
Begleitet und umgesetzt wurde das Projekt von Medienpädagogin Auguste Sandner vom Radio ENNO Nordhausen. Unter ihrer Anleitung wurde recherchiert, geschrieben, eingesprochen und produziert. Dabei entstanden Beiträge zu verschiedenen Themen rund um die Landesgartenschau, das Leben von Dr. Paul Tüffers, den Lunapark und ausgewählte Pflanzen im Garten.
Zum offiziellen Abschluss des Projekts waren gestern auch die Klassenlehrerin sowie eine kleine Delegation der Schüler vor Ort. Für sie bot sich die schöne Gelegenheit, das Ergebnis der eigenen Arbeit direkt an seinem künftigen Standort zu erleben. Besonders erfreulich war zudem die Teilnahme von Andrea Bätzig von der Thüringer Landesmedienanstalt, die sich in ihrem Grußwort anerkennend über die Leistung der Schülerinnen und Schüler äußerte.
„Ein herzlicher Dank gilt allen Partnern und Unterstützern, die das Projekt möglich gemacht haben. Dazu zählen Michael Kraus als Referent der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Sibylle Hildebrandt sowie Steffen-Peter Horn und Christiane Glahn von der Eichsfelder Kreissparkasse“, betont Ute Vernaleken, die das Projekt von Seiten der Landesgartenschau intensiv betreut hatte.
Mit der neuen Hörstation erhält der Lunapark nun einen weiteren inhaltlichen Baustein, der Besuchern einen besonderen Zugang zu einem geschichtsträchtigen Ort eröffnet. Die entstandenen Beiträge machen den Ort lebendig, schaffen Nähe zur Stadtgeschichte und zeigen eindrucksvoll, wie kreative Bildungsarbeit junge Menschen zu aktiven Mitgestaltern eines großen Zukunftsprojekts werden lässt.
Das Landesgartenschau-Team bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den engagierten Schülerinnen und Schülern, die dieses Projekt mit Ideen, Neugier und viel Kreativität mit Leben gefüllt haben.
