Darüber informiert das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) am Freitag. Die Untersuchungen sind Teil einer landesweiten Überprüfung bestehender Radonvorsorgegebiete in Thüringen und laufen voraussichtlich bis Juni 2027.
Hintergrund der Untersuchungen
Grundlage der Messungen ist das Strahlenschutzgesetz. Danach müssen ausgewiesene Radonvorsorgegebiete regelmäßig überprüft werden. Der Freistaat Thüringen hatte entsprechende Gebiete bereits zum 31. Dezember 2020 per Allgemeinverfügung festgelegt. Nun erfolgt die turnusmäßige Neubewertung.
Messungen auf ausgewählten Flurstücken
Nach Angaben des TLUBN finden die Arbeiten auf ausgewählten Flurstücken im Gebiet von Leinefelde-Worbis statt. Betroffen sind Flächen in den Gemarkungen Leinefelde, Birkungen, Breitenbach und Beuren. Die Auswahl erfolgte auf Grundlage der geologischen Bedingungen im Untergrund.
So laufen die Arbeiten ab
Für die Messungen werden Bohrungen mit einem Durchmesser von rund 40 Millimetern bis zu einer Tiefe von etwa 1,10 Metern vorgenommen. Anschließend wird eine Bodenluftsonde eingesetzt. Ein einzelner Messvorgang dauert laut Landesamt rund drei Stunden und erfolgt mit einem manuellen Bohrverfahren.
Keine Untersuchungen in Hausgärten
Das TLUBN weist darauf hin, dass grundsätzlich nur Flurstücke ohne Wohnbebauung untersucht werden. Hausgärten sind demnach nicht betroffen. Für notwendige Arbeiten außerhalb von Wegen dürfen beauftragte Fachkräfte Grundstücke betreten. Die Mitarbeitenden können sich mit einer offiziellen Bescheinigung des Landesamtes ausweisen.
Ansprechpartner für Rückfragen
Fragen zum Messprogramm beantwortet das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz unter der Radon-Hotline telefonisch unter 0361/57 3943943 oder per E-Mail an radon-info@tlubn.thueringen.de.
