Bereits am Vormittag tagte das Präsidium des Verbandes, anschließend kam der Ausschuss Gartenschauen zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen rund um Landesgartenschauen sowie die Vorbereitungen für die kommende Landesgartenschau 2027 in Oberhessen.
Am Nachmittag eröffnete Udo Lindenlaub, FGL Regionalpräsident Thüringen, das Sommerfest. Er unterstrich die langfristige Bedeutung von Landesgartenschauen für die Stadt und Regionalentwicklung. Sie schaffen neue Grünverbindungen, werten ehemalige Industrie und Brachflächen auf und entwickeln dauerhafte Naherholungsräume.
Auch FGL-Präsident Karsten Hain hob hervor, welchen Beitrag professionell geplante, gebaute und gepflegte Grünräume für lebenswerte und klimaangepasste Städte leisten. Gerade angesichts zunehmender Hitzeperioden gewinne die Qualität öffentlicher Freiräume weiter an Bedeutung.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den acht Schaugärten der Landesgartenschau. Eine Fachjury bewertete sie unter anderem nach Gestaltung, Konzept, Pflanzenauswahl, technischer Ausführung, Pflegezustand und Gesamteindruck.

Den ersten Platz sicherte sich der Schaugarten von Hannes Kleinschmidt, GaLa Bau Giselher Kleinschmidt e. K. aus Mühlhausen. Auf Rang zwei folgte Udo Lindenlaub mit der Lindenlaub GmbH Garten und Landschaftsbau aus Weimar.
Doch auch die Besucherinnen und Besucher können mitentscheiden: Am GaLaBau-Treff auf der Landesgartenschau besteht weiterhin die Möglichkeit, für den persönlichen Lieblingsgarten abzustimmen. Das Ergebnis der Besucherwahl und die offizielle Urkundenübergabe werden beim Gärtnerball am 2. Oktober 2026 auf der Landesgartenschau bekannt gegeben.
Zum Abschluss des Sommerfestes standen Begegnung und Austausch im Mittelpunkt. Bei kulinarischen Angeboten und Livemusik nutzten Mitglieder, Gäste aus Politik und Verbänden sowie Vertreter der Landesgartenschau die besondere Atmosphäre zwischen den Schaugärten für Gespräche und neue Kontakte.
