Neuer Eingangsbereich und Caravanplatz am Bärenpark

Im Mittelpunkt stehen der Neubau eines barrierefreien Eingangs- und Informationsgebäudes sowie die Verbesserung der Infrastruktur für Besucherinnen und Besucher des Bärenparks und des angrenzenden Park- und Caravanplatzes. Mit dem Vorhaben wird ein wichtiger Impuls für die künftige Entwicklung des Stadtteils Worbis gesetzt. Der Alternative Bärenpark ist bereits heute ein besonderer Anziehungspunkt mit überregionaler Ausstrahlung. 

Durch das geplante Kompetenzzentrum der Stiftung für Bären, das in dieser Form europaweit einzigartig ist, wird der Standort künftig noch stärker in den Fokus rücken. Die Stadt Leinefelde-Worbis möchte diese Entwicklung aktiv begleiten und Worbis weiter als Bären- und Wildtier-Stadt profilieren.

Neues Gebäude als Empfang und Informationsort

Visualisierung: Stadermann Architekten

Das neue Eingangs- und Informationsgebäude wird künftig den Haupteingang mit Eingangskontrolle aufnehmen. Darüber hinaus entstehen Service- und Ausstellungsbereiche sowie Informationsangebote zu kulturellen und touristischen Angeboten in der Region. Vorgesehen sind außerdem Flächen für Schulungen und Filmvorführungen sowie ein kleiner Selbstbedienungsbereich.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit. Die neuen Einrichtungen sollen für Besucherinnen und Besucher gut erreichbar und nutzbar sein. Dazu gehören auch barrierefreie WC-Anlagen für Gäste des Bärenparks. Für Nutzerinnen und Nutzer von Caravans und Wohnmobilen werden zusätzlich Duschen vorgesehen. Damit wird nicht nur der Besuch des Bärenparks komfortabler, sondern auch die Aufenthaltsqualität am Schützenplatz insgesamt deutlich verbessert.

Fast drei Millionen Euro Investition in den Standort

Das Gesamtvorhaben ist mit rund 2.935.000 Euro veranschlagt. Im Jahr 2025 erhielt die Stadt Leinefelde-Worbis für das Projekt einen Fördermittelbescheid aus dem EFRE-Fördermittelprogramm in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro. Zusammen mit städtebaulichen Fördermitteln beträgt die Förderung etwa 80 Prozent der förderfähigen Kosten.

Mit der laufenden Umsetzung investiert die Stadt Leinefelde-Worbis gezielt in einen touristisch wichtigen Standort, der weit über die Stadtgrenzen hinaus ausstrahlt. Die Aufwertung am Bärenpark stärkt nicht nur den Besucherservice vor Ort, sondern auch die touristische Entwicklung der gesamten Region.