Gestartet sind Andreas Fernkorn (Dingelstädt), Thomas Spielmann (Heiligenstadt), Thorsten Feike (Duderstadt) und Christian Zwingmann (Leinefelde-Worbis) mit einigen Begleitern dieses Mal im Dingelstädter Riethpark nach einem kleinen gemeinsamen Frühstück
Erste Station war das Ibergrennen in Heiligenstadt, das traditionsreiche Motorsportspektakel. Zeigte sich der Himmel auf der morgendlichen Fahrt bis zur Eichsfelder Kreisstadt noch angenehm bewölkt, kam in Heiligenstadt die Sonne raus – und brannte mit entsprechenden Temperaturen hernieder. So waren sich die Bürgermeister einig, die nächste Etappe bis zum Teistunger Grenzlandmuseum mit einem Bus der Eichsfeldwerke zu fahren, auch weil es zwischen diesen beiden Städten größtenteils an sicheren Radwegen fehlt. Dort erinnerte Thorsten Feike an die Eröffnung des Kontrollpostens des Bundesgrenzschutzes vor fast genau 53 Jahren, dieser wurde am 21. Juni 1953 in Betrieb genommen.
In Teistungen ging es jedoch per Rad weiter. Nach einem kurzen Halt beim Jubiläumsfest in Gerblingerode rollte der Tross pünktlich in der Duderstädter Marktstraße ein, wo ein gemeinsamer Eisdielenbesuch für willkommene Abkühlung sorgte. Die nächste Etappe ging über das Westöstliche Tor, Wehnde und Ferna nach Worbis. Hier zeigte sich der große Vorteil des Hahle-Radweges auf dem früheren Bahndamm: Er liegt zu großen Teilen im kühlen Schatten.
In Worbis machten die Bürgermeister dem Tennisverein seine Aufwartung, der am Samstag seine neue Anlage einweihte. Die letzte Etappe führte über den Klien und Breitenbach schließlich nach Leinefelde zum Landesgartenschau-Gelände, wo man sich zum Abschluss gemeinsam stärkte und schon Pläne für das nächste Jahr schmiedete. Gut 50 Kilometer lang war die Tour durchs Eichsfeld dieses Mal. Angesichts der Temperaturen um die 30 Grad Celsius doch eine beachtliche Leistung. Und der Dingelstädter Stadtchef radelte anschließend von Leinefelde aus auch noch nach Hause.
