Große Trauer im Worbiser Bärenpark

Trauer im Alternativen Bärenpark Worbis: Braunbärin Doro ist tot. Wie der Park jetzt mitteilte, musste die 35 Jahre alte Bärin am 9. Mai altersbedingt eingeschläfert werden. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit dem Tierarzt.

Doro lebte seit 2019 im Bärenpark Worbis. Zuvor hatte sie mehr als 25 Jahre unter schwierigen Bedingungen in einem spanischen Zoo verbracht, der europaweit wegen massiver Missstände Schlagzeilen machte. Gemeinsam mit ihrer Schwester Daria wurde sie damals aus der Anlage gerettet und nach Deutschland gebracht.

Im Bärenpark konnte Doro erstmals naturnah leben. Besonders in Erinnerung bleiben dem Team ihre ersten Schritte im Bärenwald und ihr ausgeprägter Tatendrang. Die Mitarbeiter beschrieben sie liebevoll als „Grummeloma“, die selbst im hohen Alter noch ihre eigene Höhle baute und ihre neue Umgebung erkundete.

Mit bewegenden Worten verabschiedete sich das Team des Alternativen Bärenparks von der Braunbärin und erinnerte daran, wie eindrucksvoll Doro gezeigt habe, dass auch ältere Tiere nach Jahren schlechter Haltung noch Lebensfreude und ein Stück Wildheit entwickeln können.