Pfingstrosen, Stauden, Sommerwetter: Warum sich ein LGS-Besuch jetzt besonders lohnt

Aus der Vogelperspektive wirkt die Gartenstadt wie ein großes, fein komponiertes Landschaftsgemälde. Und der Zeitpunkt für einen Besuch könnte kaum schöner sein: Für das bevorstehende Pfingstwochenende ist sommerlich warmes Ausflugswetter vorhergesagt. Am Samstag werden bis zu 25 Grad erwartet, auch Sonntag und Montag bleiben mit voraussichtlich 23 beziehungsweise 22 Grad angenehm warm. Beste Voraussetzungen also, um die Landesgartenschau in Ruhe zu entdecken, durch blühende Gartenräume zu schlendern und die besondere Atmosphäre des Geländes zu genießen.

Ein Gelände voller Perspektiven

Die aktuellen Luftbilder eröffnen einen faszinierenden Blick auf das Herzstück der Landesgartenschau. Sie zeigen die klaren Linien der Wegeachsen, die abwechslungsreich gestalteten Gartenbereiche, farbige Spiel- und Aufenthaltsflächen sowie die grünen Übergänge in die umliegende Landschaft. Besonders aus der Höhe wird deutlich, wie vielfältig das Kerngelände gegliedert ist und wie eng Architektur, Freiraumgestaltung und Bepflanzung inzwischen miteinander verwoben sind.

Doch so beeindruckend der Blick von oben auch ist: Die eigentliche Magie entfaltet sich beim Spaziergang über das Gelände. Erst dann werden die Details sichtbar, die auf den Luftbildern nur angedeutet sind: kleine Gartenbilder, feine Blütenstrukturen, neue Blickachsen, duftende Pflanzungen und Orte, an denen sich immer wieder neue Perspektiven eröffnen.

Pfingstrosen setzen besondere Akzente

Auch botanisch beginnt auf der Landesgartenschau gerade eine besonders reizvolle Phase. In der 21. Kalenderwoche startet die Blüte der Pfingstrosen. Rund 1.000 Pflanzen in zehn Sorten sorgen nun für prachtvolle Farbtupfer auf dem Gelände. Besonders bemerkenswert: Ein Teil der Bestände stammt aus sieben bis zehn Jahre alten Pflanzenbeständen und bringt damit eine besondere Fülle und Ausdruckskraft mit.

Die Pfingstrosen markieren zugleich den Übergang in eine neue Blühperiode. Nach den frischen Farben des Frühjahrs entwickelt sich das Gelände nun sichtbar weiter. Die Gartenschau bleibt in Bewegung, verändert ihr Gesicht und lädt dazu ein, sie immer wieder neu zu erleben.

Neue Staudenflächen bringen Farbe entlang der Wege

Entlang der zentralen Weg-Achse werden in diesen Tagen rund 500 Quadratmeter vorkultivierte, bereits blühende Stauden gepflanzt. Sie ergänzen die bestehenden Frühjahrsbepflanzungen und setzen zusätzliche farbliche Akzente an einem der wichtigsten Bewegungsräume des Geländes.

Hinzu kommt der Blühbeginn von etwa 2.000 Quadratmetern vorkultivierter Staudenmatten in der 21. und 22. Kalenderwoche. Diese großflächigen Pflanzungen verleihen der Landesgartenschau zunehmend sommerliche Üppigkeit. Aus der Luft sind die Flächen bereits als strukturierende Elemente des Geländes erkennbar. Vor Ort entfalten sie ihre Wirkung in Farbe, Form und Dichte. 

Der Sommer zieht nach und nach auf die Beete

Ab dem 26. Mai beginnt außerdem die schrittweise Umstellung vom Frühjahrsflor auf den Sommerflor. Weiterverwendbare Geophyten, darunter Tulpen, Narzissen, Allium und Fritillarien, werden dabei gesichert, bevor die Beete neu bepflanzt werden.

Anschließend ziehen rund 25.000 Sommer-Jungpflanzen auf das Gelände. Geplant sind unter anderem farbintensive und charakterstarke Sorten wie Salvia gregii „Cherry Lips“, Rudbeckia hirta „Cherry Brandy“, Tagetes patula „Texana Harmony“, Zinnia elegans „Oklahoma Golden Yellow“ und Scabiosa atropurpurea „Black Night“. Ergänzt wird die Sommerbepflanzung durch etwa 3.000 Gräser, darunter Sorten wie Pennisetum x advena, Hakonechloa macra „Sky Rocket“, Pennisetum glaucum „Jade Princess“, Setaria italica „Hylander“ und Amaranthus caudatus „Curtains Green“.

Damit wächst die Landesgartenschau weiter in den Sommer hinein. Die Pflanzungen werden luftiger, kraftvoller, farbiger. Das Gelände zeigt sich nicht als starres Ausstellungsbild, sondern als lebendiger Gartenraum, der sich Woche für Woche wandelt.

Pfingsten auf der Landesgartenschau erleben

Die neuen Luftaufnahmen machen Lust auf einen Besuch. Sie zeigen, wie großzügig und vielgestaltig das Kerngelände bereits heute wirkt. Gleichzeitig erzählen sie nur einen Teil der Geschichte. Denn die Landesgartenschau will nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden: beim Schlendern über die Wege, beim Verweilen an grünen Rückzugsorten, beim Staunen über neue Blühflächen und beim Entdecken jener kleinen Details, die aus der Nähe besonders berühren.

Das bevorstehende Pfingstwochenende bietet dafür einen idealen Anlass. Bei sommerlich warmen Temperaturen, beginnender Pfingstrosenblüte und frisch entwickelnden Staudenflächen präsentiert sich die Landesgartenschau in einer besonders lebendigen Phase. Wer das Gelände jetzt besucht, erlebt nicht nur eine Gartenschau, sondern einen Ort im Aufblühen. (Hinweis: Die Fotostrecke kann in der Stadt-App nicht angezeigt werden. Besuchen Sie dazu bitte unsere Homepage.)

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